Ein Hausstand, mehrere Beteiligte
Haushaltsauflösung in Augsburg
Eine Haushaltsauflösung steht meistens an, wenn jemand ins Heim gezogen ist oder gestorben ist. Dann geht es nicht nur um Möbel, sondern um Unterlagen, Fotos und Dinge, über die mehrere Leute mitentscheiden. Wir lösen den Hausstand auf, sortieren dabei statt pauschal zu entsorgen, und geben an Sie weiter, was Ihnen gehört.
Angebot für Haushaltsauflösung 01579 2469952
Zeit zum Durchsehen, bevor etwas das Haus verlässt
Unterlagen, Fotos und Wertsachen werden gesammelt und übergeben
Eine Ansprechperson genügt, auch wenn mehrere erben
Warum die Reihenfolge hier anders ist
Bei einer Haushaltsauflösung wird nicht zuerst getragen, sondern zuerst gesehen. Wir gehen mit Ihnen durch die Räume, öffnen Schränke und Schubladen und halten fest, was keinesfalls weg darf. Erst danach wird ein Termin gesucht. Diese Runde dauert eine Stunde länger als ein normales Aufmaß und ersetzt später jede Diskussion.
Wer schon einmal einen Hausstand aufgelöst hat, kennt den Punkt, an dem es kippt: Nach zwei Stunden sieht man nur noch Mengen und keine Gegenstände mehr. Darum legen wir vorher fest, welche Behälter es gibt und was in welchen gehört. Diese Entscheidung treffen Sie in Ruhe und nicht im Durchgang zwischen zwei Trägern.
Was wir aufbewahren und übergeben statt zu entsorgen
In fast jedem Haushalt tauchen Dinge auf, die nicht in den Container gehören, auch wenn sie nach Papierkram aussehen. Bescheide, Versicherungsunterlagen und Sparbücher werden für die Abwicklung gebraucht. Briefe und Fotoalben wird später jemand sehen wollen, und zwar oft jemand, der jetzt nicht dabei ist.
Wir sammeln das in beschrifteten Kisten und stellen sie an einen Platz, den Sie bestimmen. Sortiert wird nicht nach wichtig und unwichtig, weil diese Grenze nicht uns gehört. Wenn am Ende drei Kisten dastehen, von denen zwei vielleicht entbehrlich sind, dann ist das die richtige Zahl.
Was in die Kisten geht und bei Ihnen bleibt
- Bescheide, Verträge, Versicherungs- und Rentenunterlagen
- Sparbücher, Kontoauszüge, Urkunden, Ausweise
- Briefe, Tagebücher, Fotoalben und einzelne Fotos
- Schmuck, Münzen, Uhren, Orden und angelegte Sammlungen
- Schlüssel aller Art, auch unbekannte, und Anleitungen zu Geräten, die bleiben
- Datenträger: Festplatten, Speicherkarten, Filmrollen, Dias
Wenn mehrere erben und nicht einer entscheidet
Mehrere Beteiligte sind der Normalfall und nicht die Ausnahme. Drei Geschwister, zwei davon auswärts, eine Bevollmächtigte vor Ort, dazu ein Verfahren, das noch läuft. Für die Arbeit genügt es, wenn eine Person benannt ist, die am Räumtag erreichbar ist und entscheiden darf. Wir rufen diese Person an und nicht drei.
Was zwischen Erben strittig ist, lassen wir stehen. Ein Schrank, über den zwei Leute unterschiedlich denken, wird nicht geräumt, bis die Sache geklärt ist. Das verschiebt im schlimmsten Fall einen halben Tag, und das ist deutlich billiger, als ein Stück zu entsorgen, das jemandem wichtig war.
Wohnen Angehörige weit weg, geht es trotzdem. Ein Besuch zum Durchsehen und Aufmaß, ein Telefonat vor dem Räumtag, und wir melden uns von unterwegs, falls etwas auftaucht, das nicht im Plan stand. Fotos per Nachricht sind dabei das einfachste Werkzeug: Sie sehen das Stück und sagen ja oder nein.
Was ein Augsburger Hausstand üblicherweise enthält
Wohnungen in Hochfeld, Pfersee und Lechhausen haben fast alle einen Kellerraum, viele einen Speicheranteil unter dem Dach und manche einen Schuppen oder ein Stück Hof. Der Hausstand verteilt sich also auf drei bis vier Orte im Haus, und die Schlüssel dazu liegen selten zusammen an einem Bund.
Im Keller steckt meistens das, was Gewicht hat und Wert: Werkzeug, Einmachgläser, Heizungsteile, Fahrräder, gelegentlich eine Werkbank. Metall wird gewogen und angerechnet. Auf dem Speicher stehen Truhen, Koffer, zerlegte Bettgestelle und Textilien, die durch eine undichte Dachluke Feuchtigkeit gezogen haben und meist nicht mehr zu retten sind.
Wo wir nachsehen, bevor der Betrag steht
- Keller und Lattenverschlag, auch der zweite, von dem niemand mehr wusste
- Speicher unter dem Gebälk, Zugang oft nur über eine steile Stiege
- Schuppen, Stellplatz oder Gartenhütte im Hinterhof
- Hängeböden in Flur und Bad, Stauraum über den Türen
- Nähmaschinentische, Sekretäre und Schubladen voller Papiere
- Zugewiesene Dachbodenanteile in einem Mehrparteienhaus
Niemand behält hier stillschweigend etwas
Der häufigste Vorwurf gegen Räumfirmen lautet, sie nähmen das Brauchbare mit und berechneten die Räumung trotzdem voll. Dagegen hilft nur eine Zeile im Angebot: Was angerechnet wird, steht darin mit Betrag, und der geht von der Summe ab. Wie dieser Abzug entsteht, rechnen wir auf der Seite zu den Räumkosten vor.
Praktisch heißt das: Wir zeigen Ihnen, was wir für verwertbar halten, bevor es auf den Wagen geht. Eine Kommode, eine Standuhr, ein Satz Werkzeug, Metall nach Gewicht. Wenn Sie etwas davon lieber selbst verkaufen oder weitergeben wollen, nehmen Sie es heraus; der Betrag ändert sich dann entsprechend.
Dasselbe gilt in der anderen Richtung. Sollen bestimmte Möbel an eine soziale Einrichtung gehen, lässt sich das meist einrichten, und wir sagen vorher, ob die Stücke dafür in Frage kommen. Was zerschlissen ist, nimmt dort niemand an, und eine Zusage, die vor Ort scheitert, ist nichts wert.
Takt am Räumtag
Es gibt Tage, an denen die Arbeit schnell gehen soll, und Tage, an denen das falsch wäre. Nach einem Todesfall arbeiten wir langsamer, reden weniger und fragen mehr. Wenn jemand zwischendurch den Raum verlässt, warten wir. Das kostet eine halbe Stunde und steht nicht gesondert auf der Rechnung.
Zwei Dinge haben sich bewährt. Erstens ein Raum, der an diesem Tag nicht angefasst wird, als Rückzugsort. Zweitens eine Kiste, die mitgeht, ohne dass darüber gesprochen werden muss. Was darin liegt, prüfen wir nicht; wir tragen sie dorthin, wo sie hingehört, und stellen sie ab.
Wer dagegen nicht dabei sein möchte oder kann, muss es nicht. Dann genügen die Markierungen aus dem ersten Durchgang und ein Telefonat am Vormittag. Wir melden uns, wenn eine Entscheidung nötig ist, und nicht, um einen Zwischenstand durchzugeben, den niemand gebraucht hat.
Häufige Fragen
Was Angehörige am häufigsten wissen wollen
Eine Zweizimmerwohnung mit Keller und Speicheranteil ist ein voller Tag, drei Zimmer eher zwei. Dazu kommt der Durchgang vorher, für den wir eine Stunde rechnen. Wenn Sie beim Sortieren dabei sein wollen, planen Sie den Tag ganz ein; nebenbei und zwischen zwei Terminen funktioniert es nicht.
Ja, und das ist der bessere Weg. Stellen Sie alles, was bleiben soll, in einen Raum oder markieren Sie es sichtbar. Was Sie nicht entscheiden konnten, lassen Sie stehen und sagen es uns; dann zeigen wir diese Stücke am Räumtag vor, statt sie einzusortieren.
Die bleiben am längsten stehen, und das ist in Ordnung. Zwei Wege sind üblich: Sie gehen in eine Kiste, die bei einem Angehörigen landet, oder sie werden fotografiert und erst danach entsorgt. Ein Foto nimmt einer Entscheidung oft die Schwere, und es kostet nichts außer einer Minute.
Ja, wenn Sie das ausdrücklich so wollen. Papiere mit persönlichen Daten gehen dann getrennt zur Aktenvernichtung und nicht in den Hausmüll. Das steht als eigene Zeile im Angebot. Alles, was nach Bescheid, Vertrag oder Urkunde aussieht, legen wir im Zweifel beiseite und fragen nach.
Räumen lässt sich erst, wenn die verfügungsberechtigte Person feststeht. Was vorher geht: der Durchgang, das Aufmaß und ein Angebot mit Gültigkeit. Drängt gleichzeitig ein Mietvertrag, lässt sich der Hausrat übergangsweise in unser Lager bringen und später sortieren; die Lagertage stehen dann gesondert in der Rechnung.
Den Betrag tragen zwei Größen: die Menge in Kubikmetern und der Weg nach draußen, dazu der Abzug für Verwertbares. Der Kubikmetersatz liegt bei ab 31 € je Kubikmeter. Wie daraus eine Summe wird, rechnen wir auf der Seite zu den Räumkosten Schritt für Schritt vor, mit allen Faktoren einzeln.
Samstagstermine richten wir nach Absprache ein, sonntags arbeiten wir nicht. Für ein einzelnes Wochenende braucht es mehr Kräfte gleichzeitig und einen Durchgang vorher, damit am Samstagmorgen nicht erst entschieden wird. Sagen Sie früh, welches Wochenende es ist, dann halten wir es frei.
Das gehört häufig mit dazu
Unterlagen und Fotos gehen an Sie
Alles, was nach Dokument, Brief oder Bild aussieht, kommt in beschriftete Kisten und bleibt bei Ihnen. Darüber muss nichts gesondert vereinbart werden.
Es erscheint die Besetzung, die im Angebot benannt ist, und niemand sonst
Sprinter und Kofferwagen gehören dem Betrieb, für den Tag wird nichts zusammengeliehen
Reicht die Strecke über Bayern hinaus, übernimmt ein benannter Partnerbetrieb den Fernteil
Umzugshaftung nach dem Gesetz, 620 Euro für jeden Kubikmeter Ladung (§ 451e HGB)
Ein Hausstand steht noch da
Rufen Sie an, wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen.
